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Mountainbike Feierabendrunde zum Rotwandhaus

Die Tour zum Rotwandhaus mit dem Mountainbike soll als Feierabendrunde so schön sein, dass sogar die Süddeutsche Zeitung darüber berichtet hat. Höchste Zeit also einen der beliebtesten Münchner Hausberge selbst in Angriff zu nehmen.

Sonnenuntergang am Rotwandhaus

Ein sonniger Freitag in Kombination mit frühem Feierabend waren perfekte Voraussetzungen und schon steht man um 18 Uhr am (gebührenpflichtigen) Parkplatz am Spitzingsee und lädt die Mountainbikes ab. Wer etwas mehr Zeit mitbringt kann auch mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) bis Neuhaus fahren und über den Spitzingsattel auffahren. Dafür dürfen aber 400 Extra-Höhenmeter eingeplant werden.

Viel Zeit sollte man aber nicht verlieren, will man pünktlich zum Sonnenuntergang angekommen sein. Immerhin 650 Höhenmeter müssen bis zur Hütte bezwungen werden. Nach Verlassen der Ortschaft in Richtung Süden führt der Weg linker Hand in den Wald. Zunächst asphaltiert werden die ersten Höhenmeter ganz entspannt angegangen.

Erste Aussichten auf dem Weg

Nach kurzer Zeit passieren wir eine Bergwachthütte und folgen der Beschilderung auf den Forstweg und in Richtung Rotwand bzw. Rotwandhütte. Von nun an wird der Weg zunehmend steiler, nur wenige flache Passagen bieten Gelegenheit den Puls zu beruhigen.

Steile Auffahrt zum Rotwandhaus

Steile Auffahrt zur Rotwand

Nach und nach lichtet sich immer häufiger der Wald und gibt die Aussicht auf südwestlich liegende Berge wie den Schinder frei. Nach dem der Weg 645 zunächst fast gerade an der südlichen Flanke entlang führte, folgen nun zwei steile Serpentinen jenseits der 20% Marke.

Kurz nach der Wildfeldalm

Hat man diese bezwungen lichtet sich nach einer guten Stunde Fahrtzeit auch schon der Wald und wir erreichen die Wildfeldalm. Von hier wird das auf 1737 m gelegene Rotwandhaus erstmals sichtbar. Die letzten Meter verlaufen unterhalb der Rotwand mit moderater Steigung.

Das Rotwandhaus in der Abendsonne

Falls man vor lauter Anstrengung wenig Zeit hatte die Landschaft während der Auffahrt zu genießen, wird einem spätestens jetzt klar warum sich die Mountainbike Tour zum Rotwandhaus so großer Beliebtheit erfreut. Wer es schafft zum Sonnenuntergang einen Platz auf der Terrasse zu ergattern wird für die Schinderei mit fantastischen Ausblicken belohnt.

Sonnenuntergang an der Rotwand

Während sich direkt vor dem Rotwandhaus die Rotwand auftürmt, sind in Richtung Süden und Südwesten die Blicke auf Gipfel des Alpenvorlands und die beeindruckende Wand des Sonnwendjoch frei.

Blick aufs Sonnwendjoch

Das Rotwandhaus

Das Rotwandhaus zählt nicht nur zu den beliebtesten Hütten, sondern auch zu den größeren. Zahlreiche Renovierungen haben hier in den letzten Jahren nicht nur die Ökobilanz, sonden auch den Komfort für die Gäste verbessert. Neben der Terrasse bietet eine große Stube genug Platz sich das köstliche Abendessen schmecken zu lassen. Warme Küche gibt es hier bis 19 Uhr, das sollte man bei der Planung der Feierabendtour einplanen und ggf. selbst Proviant mitnehmen.

Das Rotwandhaus

An Wochenenden ist hier entsprechend viel los. Wer in einem der 120 Schlafplätze übernachten will sollte rechtzeitig reservieren. Häufig sind Termine bereits weit im Voraus ausgebucht. Auch im Winter ist das von der DAV Sektion Turner-Alpen-Kränzchen betriebene Haus ein beliebtes Ziel, die selbe Strecke die wir heute mit dem Mountainbike gefahren sind ist auch als Skitour möglich.

Abfahrt

Gut gestärkt steht nun die Rückfahrt an. Zwar gibt es entlang des Pfanngraben einen Trail der das Mountainbike Herz höherschlagen lässt, aufgrund der Dunkelheit verzichten wir heute jedoch und fahren im Schein der Helmlampen auf demselben Weg wieder zurück zum Spitzingsee.

Zusammenfassung & GPS

  • Länge: 13,73 km
  • Anstieg: 649 m
  • Dauer: 01:42
  • Sportart: Mountainbike
  • Rundtour: Ja
  • Mit ÖPNV erreichbar: Ja
  • Etappen-Tour: Nein
  • Singletrailskala: S0
  • Rotwandhaus (ganzjährig geöffnet)

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