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MTB-Tour von Kochel zum Rabenkopfsattel

Diese kurze aber anspruchsvolle Mountainbike Tour führt uns von Kochel am See über zwei knackige Anstiege über die Kotalm hinauf zum Rabenkopf Sattel. Von dort führt ein klasse Trail zurück nach Kochel.


Start der Tour ist der Bahnhof in Kochel am See. Dorthin gelangt man mit dem Bayern Ticket* der Deutschen Bahn in etwas mehr als einer Stunde von München. Der Weg durch Kochel dient als Warm Up, denn sobald wir die Ortschaft verlassen geht es auch gleich bergauf. Unterhalb der Sonnenspitz schlängelt sich der Forstweg steil nach oben. Mit etwas Glück ist die Bank an einem Aussichtspunkt nach etwa 3,5 Kilometern frei und bietet die Gelegenheit für eine kurze Pause.

Jetzt ist noch ein weiterer Kilometer Schinderei angesagt, bevor der Weg endlich etwas flacher wird und man eine Weggabelung erreicht, die geradeaus auf einen als Sackgasse ausgezeichneten Weg führt. Diesem folgen wir, bis auf der rechten Seite die Beschilderung in Richtung Jachenau / Walchensee zu sehen ist. Dort startet der erste Trail des Tages. Wer sich von der Auffahrt noch etwas erholen möchte, kann auch ein paar Meter weiterfahren und auf einer schönen Wiese eine Rast einlegen.

Der Einsteig in den ersten Trail

Auf Trails in Richtung Jachenau

Das sollte man auch tun, denn der Trail (S1) der entlang des Hirschhörlkopfs führt wartet mit einigen kurzen und ausgesetzten Gegenanstiegen auf, die einen auch mal zum Absteigen zwingen. Zunächst eher unspektakulär und ohne viel Flow entschädigt der Trail nachdem er den Wald verlässt doch noch mit einem schönen Finale, bevor es zurück auf den Forstweg geht.

Der Trail zur Kotalm

Auf diesem rollen wir gemütlich bergab, passieren die Kotalm und steigen linker Hand auf den nächsten Trail (Weg 483) ein. Gut zu erkennen an der Beschilderung in Richtung Jachenau. Zunächst auf Wurzelwegen und etwas Stein geht der Trail in ein altes Bachbett voller Holz und loser Steine über.

Einstieg in den Trail in Richtung Jachenau

Nachdem uns der Trail oberhalb der Jachenau wieder in die Freiheit entlassen hat, geht es scharf links entsprechend der Beschilderung in Richtung Hirschhörlkopf. Während der Weg zum Gipfel wenig später links abzweigt, fahren wir weiter geradeaus. Durch ein kurzes Stück Trail im Wald erreichen wir den Weg 485 entlang der Großen Laine unterhalb der Benediktenwand. Zunächst moderat ansteigend wird der Weg später immer steiler inklusiver zweier Rampen mit Steigungen jenseits der 20%.

Von hier gehts hoch in Richtung Rabenkopf

Nachdem wir uns auf diese Weise noch mal ca. 500 Höhenmeter nach oben bewegt haben folgt kurz vor der Glaswandscharte ein U-Turn auf einen Waldweg mit der Beschilderung „Rabenkopf – Kochel“. Dass der Weg für Mountainbiker nicht geeignet sei kann an dieser Stelle nicht bestätigt werden.

Der Wegweiser zum Rabenkopf

Zwar geht es ab und zu ein paar fiese Stellen bergauf, allzu lange ist dieser Weg jedoch nicht und wir erreichen den Rabenkopfsattel, der nicht nur ein „Gipfel“ Kreuz, sondern auch eine tolle Aussicht bietet.

Tolle Aussicht am Rabenkopfsattel

Vom Rabenkopf Sattel zur Orterer Alm

Nun folgt das Highlight der Tour. Ein toller Trail hinunter zur Orterer Alm. Hier ist so ziemlich alles geboten was einen schönen Mountainbike Trail ausmacht: Stufen, Treppen und Spitzkehren. Und das alles ohne sonderlich steil oder ausgesetzt zu sein. An einigen Stellen befinden sich recht anspruchsvolle Passagen (S3) für die fortgeschrittene Fahrtechnik benötigt wird.

Schöner Trail mit Stufen und allem was das Biker-Herz begehrt.

Die letzten Meter des Trails

Der Trail endet mit einem flowigen Finale an der Orterer Alm. Von dort geht es ein kurzes Stück auf befestigtem Weg, bevor vor an einer unauffälligen Stelle der nächste Trail auf uns wartet. Hier sind einige Spitzkehren zu meistern, anschließend mündet der Singletrail auf einem Weg, der leider aus sehr viel Geröll besteht und so ins Tal führt. An manchen Stellen findet sich aber noch ein schöner Trailabschnitt entlang des Hauptweges. Hier heißt es Augen offenhalten.

Die Orterer Alm

Nach insgesamt 25 Kilometern spuckt uns der Weg an einer Gabelung aus. Wir halten uns links und haben die Wahl zwischen Waldweg und Trail. Wir haben uns für den Trail entschieden und festgestellt, dass dieser Weg in die umgekehrte Richtung deutlich mehr Spaß machen würde. So kämpften wir uns noch mal 50 Höhenmeter auf einem S1 Trail bergauf bis wir wieder auf der Forststraße landen, die uns zurück nach Kochel bringt.

Die letzen Meter vor Kochel mit Blick auf den Kochelsee

Fazit

Diese Tour hat alles was zu einer guten Mountainbike Tour gehört: Steile Ansteige und tolle Trails in schöner Umgebung. Hohe Wiederholungsgefahr. Da außer der Orterer Alm keine Einkehrmöglichkeit besteht, unbedingt genügend Proviant mitnehmen,

  • Länge: 28,61 km
  • Anstieg: 1.200 m
  • Dauer: 4:00
  • Sportart: Mountainbike
  • Rundtour: Ja
  • Mit ÖPNV erreichbar: Ja
  • Etappen-Tour: Nein
  • Singletrailskala: S3
  • Orterer Alm (Öffnungszeiten: Ab Mitte Mai an den Wochenenden)

Karte und GPS-Daten

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